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Unser Stift, das an der Donau 8 km oberhalb von Linz liegt, konnte im Jahr 1996 das 850-jährige Bestehen feiern.

Im Jahr 1146 kamen die ersten Zisterziensermönche nach Wilhering. Im Lauf der über 800-jährigen Geschichte haben die Ordensmitglieder neben dem klösterlichen Leben mit dem bewährten Rhythmus von Gebet und Arbeit auch die Seelsorge in 14 Pfarren übernommen. 1895 wurde das Stiftsgymnasium gegründet, das derzeit von 480 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Heute zählt die Klostergemeinschaft 28 Mitglieder, die neben dem klösterlichen Leben in der Pfarrseelsorge, am Gymnasium und in verschiedenen anderen Aufgaben tätig sind. Wald, Landwirtschaft und die Stiftsgärtnerei bilden die wirtschaftliche Grundlage.

Im Stift Wilhering sind noch Teile aus der romanischen und gotischen Bauperiode zu sehen, wie das Eingangstor der Kirche, die gotischen Hochgräber beim Kircheneingang und die Reste des frühgotischen Kreuzganges. Die meisten Besucher aber beeindruckt die prachtvolle Stiftskirche. Sie wird von vielen als schönste Rokokokirche Österreichs bezeichnet. Das Stift Wilhering beherbergt auch die Galerie des bedeutenden zeitgenössischen Malers Fritz Fröhlich, der auch den Festsaal neu gestaltet hat. Viele Besucher kommen nach Wilhering, um das Kloster, die Stiftskirche und den Stiftspark zu sehen.

Auch die festliche Kirchenmusik an den kirchlichen Hochfesten, das Sommertheater im Stiftsmeierhof, Konzerte und andere Veranstaltungen führen viele nach Wilhering. Junge Menschen kommen an Wochenenden in das spirituelle Jugendzentrum „Aufbruch“, das auch im Stift seine Heimat hat. Darüber hinaus feiern viele Brautpaare hier ihre Hochzeit. Das Stift Wilhering ist für viele Menschen ein religiöser und kultureller Anziehungspunkt.