Stiftsgymnasium – Neue Direktorin: Christine Simbrunner

Neue Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering ab 1. September 2015
Mag. Christine Simbrunner

Mag. Christine Simbrunner

Mag. Christine Simbrunner

Frau Mag. Christine Simbrunner übernimmt mit 1. September 2015 die Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering.
Im 120. Jahr des Bestehens des Stiftsgymnasiums wird damit erstmals ein Nicht-Ordensmitglied mit diesem wichtigen Amt beauftragt.

Mag. Christine Simbrunner (Jg. 1964) hat die Lehrämter für Bewegung und Sport, Kommunikationstechnologie und Russisch studiert. 1991/92 hat sie die Unterrichtstätigkeit am Stiftsgymnasium Wilhering begonnen. Seit 2010 war sie an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Beratungs-Zentrum für Lehrer/innen und Schulen) tätig.

Direktor Mag. P. Wolfgang Haudum beendet mit 31. August seine Amtszeit als Direktor des Stiftsgymnasiums Wilhering. Er hat die Schule 13 Jahre lang geprägt und war für seine umsichtige und wertschätzende Art der Leitung bekannt. Er wird nach einer kurzen Auszeit am 1. Jänner 2016 das Amt eines Pfarrers von Oberneukirchen, Zwettl an der Rodl, Waxenberg und Traberg antreten, wobei er von einigen Mitbrüdern unterstützt wird.

Mag. Christine Simbrunner stellt sich als neue Direktorin vor
(Geleitwort im Jahresbericht 2014/15 des Stiftsgymnasiums Wilhering)
Mit 1. September 2015 wurde ich mit der Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering betraut und ich darf die Nachfolge von HR Mag. P. Wolfgang Haudum übernehmen, der seit 2002 das Stiftsgymnasium Wilhering erfolgreich geleitet hat. Ich freue mich auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe und möchte mich und meinen beruflichen Werdegang kurz vorstellen.
Zuerst einmal zu mir ganz persönlich: Ich bin 51 Jahre alt und bin als Erstes – und das ist mir sehr wichtig – Familienmensch. Ich bin seit 28 Jahren mit meinem Mann Christian verheiratet und habe zwei studierende Söhne, Georg und Benedikt. Neben meiner Familie sind mir mein Freundeskreis und meine Hobbys Basketball, Joggen, Literatur, Reisen und Theater wertvoller Lebensinhalt und Kraftquelle.
Beruflich geprägt hat mich natürlich als Erstes der pädagogische Bereich: Ich habe Lehramt für Bewegung und Sport sowie Russisch studiert und war ab 1987 als AHS-Lehrerin tätig. Mehr als 20 Jahre habe ich hier am Stiftsgymnasium Wilhering unterrichtet, zuletzt Bewegung und Sport, Russisch und Kommunikationstechnologie. Darüber hinaus habe ich viele Jahre die Peergroup Konfliktlösung ausgebildet und betreut und war in der Personalvertretung, im Schulentwicklungsteam und in der Schulgemeinschaft mitgestaltend tätig.
Eine weiterer Schwerpunkt in meinem beruflichen Spektrum ist der Bereich Beratung und Coaching: Ich habe eine Mediationsausbildung und mehrere Coachingausbildungen. In dieser Eigenschaft bin ich seit 2010 am Beratungszentrum der pädagogischen Hochschule der Diözese Linz tätig. Dort bin ich Co-Leiterin und neben den Leitungsaufgaben beratend tätig. Ich kenne Schule daher nicht nur als Lehrerin und Mutter, sondern auch aus vielen Coachings und Mediationen sowie aus vielen Projekten der Team- und Schulentwicklung.
Auf Basis dieser Grundlagen und Erfahrungen möchte ich als Direktorin dazu beitragen, den erfolgreichen Kurs der Schule fortzusetzen und den Schulstandort Stiftsgymnasium Wilhering mit seiner reichen 120-jährigen Tradition gemeinsam mit dem Schulerhalter und dem LehrerInnenteam weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Wesentliche Säulen sollen hier weiterhin die „Vermittlung einer fundierten Allgemeinbildung“, das „Stärken individueller Talente“ und die „Förderung der Sozial- und Personalkompetenz der SchülerInnen“ sein, sowie ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander in unserer Schulgemeinschaft.
Pater Wolfgang und Abt Reinhold danke ich schon jetzt für die Unterstützung, die Vorgespräche und Weichenstellungen für eine gute Kooperation zwischen Direktion und Schulerhalter und für die gute Zusammenarbeit bei der Übergabe. Ich freue mich auf meine Rückkehr nach Wilhering und auf die Zusammenarbeit mit dem LehrerInnenteam, den Eltern und natürlich den SchülerInnen!
Mag. Christine Simbrunner

01.09.2015 cb

Bernhard preist den Namen Jesu Kreuzgang Stift Wilhering

Bernhard preist den Namen Jesu
Kreuzgang Stift Wilhering

Mit Bernhard von Clairvaux die Menschlichkeit Jesu Christi entdecken

Jede Zeit hat ihr Bild von Jesus.
In der Romanik war es das Bild von Jesus,
dem unnahbaren Weltenherrscher, der über alle erhöht ist,
dem König auf dem Kreuzesthron.

Bernhard ist fasziniert vom Geheimnis der Menschwerdung Gottes:
Er kommt uns in seiner Menschlichkeit unendlich nah.
Er macht sich klein und verletzlich im Kind in der Krippe.
Er wird ein leidensfähiger Mensch,
ein mit-leidender, ein sym-pathischer Gott im wahrsten Sinn des Wortes.
Bernhard wird nicht müde,
von dieser Angreifbarkeit und Nähe Gottes in Jesus zu reden und zu schreiben.

Im Kreuzgang in Wilhering haben wir einen Zyklus von Bildern,
die die Lebensgeschichte des hl. Bernhard darstellen.
Ein Bild davon zeigt Bernhard, wie er den Namen Jesu verehrt.
Wenn Bernhard den Namen Jesu verehrt,
dann meint er damit den konkreten, menschgewordenen, ansprechbaren Gott.
Der Name ist immer etwas Konkretes
und bezeichnet eine einmalige, unverwechselbare Persönlichkeit.
So wie Gott in Jesus einen menschlichen Namen angenommen hat –
„Gott rettet“ ist die Bedeutung des Namens Jesu –
so sind auch unsere Namen Ausdruck unserer Einmaligkeit und einmaligen Persönlichkeit.

Den Namen Jesu verehren kann heißen,
den Namen Jesus im Gebet liebevoll auszusprechen.
Den Namen Jesus verehren heißt aber auch,
respektvoll mit den Namen der Menschen umzugehen.
Die Menschlichkeit Jesu verehren heißt auch,
seine eigene Menschlichkeit, Leiblichkeit und Begrenztheit, unter der wir oft leiden,
als Geschenk, als Gabe und Aufgabe anzunehmen.

Aus der Predigt von Abt Reinhold Dessl beim Bernhard-Fest am 20. August 2015

21.08.2015 cb

Hl. Bernhard (Stiftssammlungen, 20. Jh.)

Hl. Bernhard (Stiftssammlungen, 20. Jh.)

Mittwoch, 19. August 2015 – Vorabend zum Hochfest
18 Uhr: 1. Vesper im Gregorianischen Choral mit Feier der Einkleidung
Philipp Kraml aus Hartkirchen wurde als Frater David ins Noviziat aufgenommen.

Nach der Vesper mit der Einkleidung von Frater David

Nach der Vesper mit der Einkleidung von Frater David

Donnerstag, 20. August 2015
10 Uhr: Konventamt mit Feier der Professverlängerung
Lesungen und Gebete der Liturgie – Schott-Messbuch
Aus der Predigt von Abt Reinhold
Frater Magnus verlängerte seine zeitliche Profess auf ein weiteres Jahr.
Beim Hochamt konnten wir eine Schar Vorderweißenbacher begrüßen
sowie eine Gruppe von jugendlichen Ministranten aus der Erzdiözese Wien,
die für ihre Fußwallfahrt das Stift Wilhering gewählt hatten.

Abt Reinhold mit Frater Magnus und den Minis aus Wien

Abt Reinhold mit Frater Magnus und den Minis aus Wien

18 Uhr: 2. Vesper im Gregorianischen Choral

Hl. Bernhard von Clairvaux – Hochfest
Dieses Hochfest ist bei den Zisterziensern das höchste Ordensfest.
Im Stift Wilhering ist es traditionell der Tag der Einkleidungen und der Professfeiern.

21.08.2015 cb

Mittwoch, 19. August 2015, um 18 Uhr
Vorabend zum Hochfest des Heiligen Bernhard von Clairvaux
Vesper im Gregorianischen Choral mit Feier der Einkleidung

Nach der Vesper mit der Einkleidung von Frater David

Nach der Vesper mit der Einkleidung von Frater David

Sonntage und Hochfeste beginnen in der katholischen Kirche am Vorabend.
So wird auch eine Choralvesper am Vorabend des Bernhard-Hochfestes gefeiert.

Heuer konnten wir mit besonderer Freude im Rahmen der Vesper eine Einkleidung feiern.
Philipp Kraml wurde ins Noviziat aufgenommen.
Er stammt aus der Pfarre Hartkirchen und hat am Stiftsgymnasium Wilhering 2014 maturiert.
Nach altem Brauch bekommt der Novize einen Ordensnamen: Frater David.
Sein Namenspatron ist der Selige David, Zisterziensermönch in Himmerod (um 1110-1179).
Namenstag ist der 11. Dezember.
PS.: Bericht in der Linzer Kirchenzeitung 26.08.2014

Unser Novize Frater David

Unser Novize Frater David

Das Noviziat ist die einjährige Probezeit am Anfang des Klosterlebens.
Ein Zisterziensernovize trägt ein weißes Ordenskleid (Habit).
Mit der Profess (nach dem Noviziat) bekommt ein Zisterzienser
den typisch zisterziensischen schwarz-weißen Habit.

20.08.2015 cb

Diözesanbischof Ludwig Schwarzmit dem Neupriester P. Otto und Abt Reinhold

Diözesanbischof Ludwig Schwarz
mit dem Neupriester P. Otto und Abt Reinhold

Priesterweihe
von P. Otto Rothammer, Zisterzienser von Wilhering,
durch Diözesanbischof Ludwig Schwarz

Primiz am 23. August – Fotogalerie (59 Fotos) – Foto Oettl
Priesterweihe am 16. August – Fotogalerie (259 Fotos) – Foto Oettl
Website Diözese Linz 17.08.2015
Linzer KirchenZeitung 18.08.2015

Einzug zur Priesterweihe

Einzug zur Priesterweihe

Am Sonntag, 16. August 2015, um 15 Uhr gab es im Stift Wilhering nach 27 Jahren wieder eine Priesterweihe.
Pater Otto Rothammer wurde von Diözesanbischof Ludwig Schwarz zum Priester geweiht.
Der Bischof betonte in seiner Predigt – ausgehend vom Gleichnis vom Weinstock und den Reben –
die Christusverbundenheit des Priesters.

Bischof Ludwig weiht P. Otto zum Priester

Bischof Ludwig weiht P. Otto zum Priester

Pater Otto stammt aus Bayern, geboren 1977 in Straubing, und war zuerst Zisterzienser in Heiligenkreuz,
bevor er 2011 ins Stift Wilhering übergetreten ist und in Linz sein Theologiestudium abgeschlossen hat.
Er hat sein Diakonatsjahr in Vorderweißenbach gemacht und wird im Herbst nach Ottensheim kommen.

Abt Reinhold, Bischof Ludwig, P. Otto, P. Johannes

Abt Reinhold, Bischof Ludwig, P. Otto, P. Johannes

Deshalb waren neben vielen Mitbrüdern und Ordensschwestern
auch zahlreiche Gläubige aus diesen Pfarren zur Priesterweihe gekommen,
außerdem viele Verwandte und Freunde aus Österreich und Bayern.
Die Wilheringer Stiftsmusik hat den Festgottesdienst mit der B-Dur-Messe von Schubert
und dem „Ave verum“ von Mozart musikalisch gestaltet.

P. Otto spendet den Primizsegen

P. Otto spendet den Primizsegen

P. Otto feierte seine Primizmesse in der Stiftskirche Wilhering
am Sonntag, 23. August, um 8.30 Uhr.
18 Uhr: Vesper mit Primizsegen.

Das Pfarrblatt Wilhering stellt P. Otto vor
Pater Otto Rothammer kommt aus Bayern. Er ist 1977 in Straubing geboren. Er hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war dann berufstätig, zuletzt im Management der Automobilindustrie. Er hat sich dann aber für das Ordensleben entschieden. Er war vier Jahre im Stift Heiligenkreuz und hat an der dortigen Hochschule Theologie studiert. 2011 hat er sich für den Übertritt in das Stift Wilhering entschieden. Er hat sein Theologiestudium an der Katholisch-theologischen Privatuniversität Linz abgeschlossen. Sein Pastoraljahr machte er in der Pfarre Vorderweißenbach. In der dortigen Pfarrkirche empfing er am 1. März 2014 durch Bischof Dr. Ludwig Schwarz die Diakonenweihe. Zugleich erwarb er die Befähigung für das Religionslehramt an Höheren Schulen. P. Otto ist vonseiten des Stiftes für das Spirituelle Zentrum Aufbruch zuständig. Nach seiner Priesterweihe erwarten ihn weitere seelsorgliche Aufgaben.
Aus dem Pfarrblatt Wilhering Juni/Juli 2015, S. 11
Sondernummer Pfarrblatt Wilhering
Siehe auch: Linzer Kirchenzeitung 23.6.2015

23.08.2015 cb