Wilheringer Pilgerweg – Eröffnung am 19. April
Wilheringer Pilgerweg
Eröffnung am Sonntag, 19. April 2026
Einladung Eröffnung Wilheringer Weg – pdf
10.00 Uhr: Festgottesdienst
zur Eröffnung des „Wilheringer Pilgerweges“
Bischof Manfred Scheuer
Predigt zum Nachlesen
Video: Predigt
Joseph Kronsteiner (1910–1988):
Missa Aula Dei
für drei Chöre, Jugendchor, Solistenensemble, Bläser und Orgel
Gesamtleitung: Stiftskapellmeister Till Alexander Körber
Kirchenmusik – Ausführende
Pilgerstempel in der Schutzengelkapelle
Infoseite Pilgerweg
Website Pilgerweg
Podcast Pilgerweg
Gespräch mit Abt Reinhold Dessl
Podcast RundUmKirche
Pilgern.at
Presseschau und Medienberichte
Pilger-Video 11.07.26
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Pressetext zur Pilgerwegeröffnung
Presseaussendung Pilgerweg – pdf
Am Sonntag, 19. April 2026, wird der neue Wiheringer Pilgerweg im Stift Wilhering eröffnet. Bischof Manfred Scheuer feiert um 10 Uhr in der Stiftskirche eine Festmesse, an die sich ein Festakt anschließen wird. Das Fest wird mit einer Agape im Stiftsbereich ausklingen, wobei man sich im Stiftsmuseum einen Überblick über die einzelnen Etappen des Weges verschaffen kann.
Der neue Pilgerweg „Von der Donau bis zur Moldau“ verbindet auf 132 Kilometern die beiden Flüsse und führt durch zwölf Gemeinden im Bezirk Urfahr-Umgebung sowie zwei EU-Länder. Entlang der Strecke laden die Kirchen zu spirituellen Impulsen ein, inspiriert von der zisterziensischen Spiritualität. Es sind dies 15 Gs von „Gesegnet“ bis „Gewandelt“.
An die fünfzehn Pilgerwegweiser:innen haben eine Ausbildung absolviert und diese begleiten Pilger:innen nach individuellen Bedürfnissen. Bei der Eröffnungsfeier erhalten sie ihre Zertifikate.
In der Pilgerbroschüre „Der Wilheringer Weg“, die als Begleitbuch gedacht ist und in Kirchen, Gemeindeämtern, Beherbergungsbetrieben und im Tourismusbüro Bad Leonfelden erworben werden kann, werden wichtige Informationen über den Weg, die Impulse, Nächtigungsmöglichkeiten etc. dargeboten. Impulstafeln bei der jeder Kirche bieten die Möglichkeit zum Downloaden der Audioimpulse in Deutsch/Tschechisch/Englisch ein.
Auf der Homepage www.wilheringerweg.at erhalten Sie nähere Informationen.
Fest der Domweihe am 29. April 1924
Mariendom Linz

Wilheringer Fenster im Mariendom Linz
Stift Wilhering und der Mariendom in Linz
Wilheringer Glasgemäldefenster
Im rechten Querschiff sieht man ein Glasfenster, das vom Stift Wilhering gespendet worden ist.
Das Hauptbild zeigt Szenen aus dem Leben des hl. Bernhard von Clairvaux.
Das untere Feld zeigt das Stift Wilhering
mit den Wappen des Stiftes und des Abtes Theobald Grasböck (+1915)
sowie die Ordensheiligen Robert von Molesme und Stephan Harding.
Das Maßwerk zeigt die hl. Maria mit dem Jesuskind, die hl. Gertrud und den hl. Papst Eugen III.
Dieses Glasfenster entstand in den Jahren 1913/1916 und wurde 1922/23 eingesetzt.
Es wurde 2021 restauriert.
Fotos: Restaurierung in der Glasmalerei Stift Schlierbach 2021
Literatur: G. Schicklberger: Die großen Glasgemälde des Maria-Empfängnis-Domes zu Linz, Linz 1995.
Balduin Sulzer als Domkapellmeister
Von 1981 bis 1986 war Pater Balduin Sulzer, Zisterzienser des Stiftes Wilhering,
Domkapellmeister im Linzer Mariendom.
PS: Er sang als Ministrant im Linzer Dom in der „Domschola“
unter der Leitung von Domkapellmeister Joseph Kronsteiner,
dessen Nachfolger er wurde.
Wilheringer Professorin als Turmeremitin
Eine Deutschprofessorin am Stiftsgymnasium Wilhering
war 2009 Turmeremitin im Mariendom.
Wilheringer Schüler im Mariendom
Immer wieder sind Schüler des Stiftsgymnasiums
bei einem Lehrausgang im Mariendom.
Maturantenwallfahrt im Mariendom
Seit 2019 gibt es diese Wallfahrt am Beginn der Maturaklasse.
Die Maturanten des Stiftsgymnasiums Wilhering sind da immer dabei.
September 2024
2025 unter dem Namen SpiriTrail
Priesterweihe von Wilheringer Patres
Patres aus dem Stift Wilhering wurden
im Linzer Mariendom zum Priester geweiht.
In den letzten Jahrzehnten waren dies:
1987 – P. Johannes Mülleder
1973 – P. Fidelis Kepplinger
1971 – P. Meinrad Brandstätter
1966 – P. Karl Hofer (+2022)
1966 – P. Michael Wolfmair
1965 – P. Petrus Mittermüllner (+2015)
1965 – P. Andreas Ebmer
1963 – P. Klemens Schimpl (+2004)
1955 – P. Gerhard Winkler (+2021)
1955 – P. Balduin Sulzer (+2019)
1954 – P. Gabriel Weinberger (+2021)
1954 – P. Justin Rechberger (+1999)
1954 – P. Bernhard Ganglberger (+2016)
1954 – P. Eugen Eckerstorfer (+2015)
22.04.26

Stiftsgymnasium Wilhering (2013)
Altwilheringer in Kunst und Kultur – und Wissenschaft
Absolventen des Stiftsgymnasiums Wilhering
(inkl. solche, die nur in der Unterstufe in Wilhering waren)
Facebook-Fotoalbum von Pater Christian
(derzeit über 70 Postings, wird fortgesetzt)
Buchliste Altwilheringer – pdf
Wikipedia: Bekannte Altwilheringer
125 Jahre Stiftsgymnasium Wilhering 2020
125 Jahre Schule und Unterricht
Facebook-Fotoalbum mit 125 Fotos
Zusammengestellt von Pater Christian
Die Stiftsbibliothek Wilhering
Ein Beitrag zum Welttag des Buches am 23. April
Die Bibliothek im Mittelalter
In der Frühzeit des Zisterzienserordens (1098 wurde das erste Kloster Citeaux gegründet) diente das sog. Armarium zur Aufbewahrung der für Gottesdienst und Lesung erforderlichen Bücher.
In Wilhering wurde in den 1930er-Jahren ein gotisches Portal im Kreuzgang nahe der Kirche freigelegt, das vermutlich den Eingang in dieses Armarium darstellt.
Aus dem Mittelalter sind uns 150 Handschriften erhalten. Sie wurden 1891 von Pater Otto Grillnberger katalogisiert.
Aus den Anfängen des Buchdruckes besitzen wir etwa 200 Frühdrucke. Sie sind im Inkunabelzensus Österreich katalogisiert.
Der Bibliotheksbau unter Abt Georg Grill (1628)
Zu einem eigenen Bibliotheksbau kam es erst unter Abt Georg Grill (1614-1638) im Jahre 1628.
Er umfasste einen Teil des heutigen Altbestandes, und zwar vermutlich die ersten Abteile (nordseitig).
Der Bibliotheksbau unter Abt Johann Schober (1838/39)
Abt Johann Baptist Schober (1832-1850) vollendete nach langer Unterbrechung den Bau des Klosters, das in seiner Hauptfront zum Teil den Anblick einer halben Ruine bot, und benützte den dadurch gewonnenen Raum für die zweckmäßige Aufstellung der Bibliothek.
Es gibt einige zeitgenössische Hinweise zur Lage dieser Bibliothek. Daraus ergibt sich ein Standort im Straßentrakt zwischen Stiftsfestsaal und Turnsaal.
Welche Größe die Bibliothek gehabt hat, ist schwer zu sagen. In den Quellen ist die Rede von einem Vorzimmer und einem kleinen Saal; daraus kann man wohl auf das Vorhandensein eines weiteren (großen) Saales schließen. Die Höhe der Bibliothek und des Ganges erstreckte sich ohne Zwischendecke über das 1. und 2. Stockwerk.
Es existiert im Stift Wilhering dieses Foto, das mit großer Wahrscheinlichkeit diese Bibliothek zeigt.
Die Bibliothek im 20. Jahrhundert
Abt Theobald Grasböck (1892-1915) gründete 1895 das Stiftsgymnasium. Er wollte eigentlich einen Neubau errichten, doch gab es Schwierigkeiten, die die Verwirklichung dieses Plans verhinderten. Deshalb musste in den bestehenden Gebäuden Platz gefunden werden. Die zwei Stockwerke umfassende Stiftsbibliothek wurde geräumt und durch Einziehen einer Decke zu Studier- und Schlafräumen umfunktioniert.
Die Bücher kamen im Jahr 1902 wieder in die früheren Räumlichkeiten zurück, nachdem diese erweitert, adaptiert und neu eingerichtet worden waren.
Die drei Räume wurden in sechs Abteile gegliedert. Die Regale sind aus Holz, mit einfachen Verzierungen versehen und weiß gestrichen. Die Bücher stehen in zwei bis drei Reihen hintereinander.
Eine Handbibliothek wurde 1969 im Konvent eingerichtet.
Ein Bücherdepot wurde 1984 eingerichtet, anschließend an den Altbestand.
Die Stiftsbibliothek Wilhering kann nicht besichtigt werden, weil sie innerhalb der Klausur ist.
Literatur:
Christian Brandstätter: Die Geschichte der Stiftsbibliothek Wilhering.
In: Stift Wilhering. Beiträge zu Geschichte, Kunst und Spiritualität,
Linz: Wagner Verlag, 2021, S. 153-159.
cb
Die Glocken der Stiftskirche Wilhering
Video (09.05.2017)
Zuerst hört man die Glocken einzeln
und dann ab hier das Vollgeläute.
Was bedeutet das Läuten und Schlagen der Kirchenglocken im Tagesablauf?
(1) Die Glocken läuten zu Beginn des Gottesdienstes und eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst.
(2) Die Glocken läuten zum Angelus-Gebet
06:00 / 12:00 / 19.00 bzw. 20.00 Uhr: Angelus-Glocke als Einladung zum Beten des Engel des Herrn.
Nach der Angelus-Glocke am Abend die kleine Sterbeglocke zum Gedenken an die Verstorbenen.
Am Donnerstag am Abend nach der Angelus-Glocke und der Sterbeglocke
noch eine große Glocke zur Erinnerung an die Todesangst Jesu am Ölberg.
Am Freitag um 15:00 Uhr die Glocke zur Sterbestunde Jesu.
(3) Die Glocken schlagen jede Viertelstunde (1 – 4 Schläge) und zur vollen Stunde (1 – 12 Schläge)
Die Glocken der Stiftskirche Wilhering
Der Turm der Rokokokirche von Wilhering hat sechs Glocken,
von denen die fünf großen das Vollgeläute bilden (Video 27.07.2011),
gestimmt nach der Melodie des Salve Regina:
Glocke 1 – Große Glocke – Ton c’ – 1733 von Silvius Creuz in Linz gegossen
Glocke 2 – Angelusglocke – Ton e’ – 1959 in St. Florian gegossen
Glocke 3 – Terz- oder Pfarrglocke – Ton g’ – 1959 in St. Florian gegossen
Glocke 4 – Michaelglocke – Ton a’ – 1959 in St. Florian gegossen
Glocke 5 – Ferialglocke – Ton c” – 1733 von Silvius Creuz in Linz gegossen
Glocke 6 – Ton es” – 1932 in St. Florian gegossen – auch im Kirchturm
Glocke 7 – Wandlungs- oder Zügenglocke – Ton b” – 1959 in St. Florian gegossen – im Dachreiter







