Stift Wilhering – P. Eugen Eckerstorfer gestorben
P. Eugen Eckerstorfer
Zisterzienser von Wilhering
wurde am 15. Dezember 2015 in die ewige Heimat abberufen.
Pater Eugen wurde am 12. Mai 1929 in Kollerschlag geboren und empfing in der Taufe den Namen Johannes. Er entstammte einer großen Familie und trat mit 20 Jahren in das Stift Wilhering ein. 1953 legte er die Feierliche Profess ab und empfing am Fest Peter und Paul 1954 die Priesterweihe.
Seine ersten Seelsorgestellen waren Bad Leonfelden (1954-1965) und Eidenberg (1965-1968). Dann galt sein seelsorgliches Wirken vor allem den Kindern als Religionslehrer in Bad Ischl (1968-1989). Neben seiner Tätigkeit in der Schule erlebten viele Ischler und Gäste P. Eugen als Priester, der in zurückhaltender Innerlichkeit die Hl. Messe feierte.
Nach den kostbaren Jahren in der Pension wurden die Kräfte immer weniger, bis er am 15. Dezember 2015 sein Leben einem barmherzigen Gott anvertrauen konnte.
Alle, die ihn gekannt und geschätzt haben, sind eingeladen,
seiner im Gebet zu gedenken und an der Begräbnisfeier teilzunehmen:
Gemeinsames Gebet: Sonntag, 20. Dezember, um 18.15 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bad Ischl
Begräbnisgottesdienst: Montag, 21. Dezember, um 13.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bad Ischl
Beisetzung in der Priestergrabstätte am Ischler Friedhof um 14.00 Uhr
Parte für P. Eugen Eckerstorfer
17.12.2015 cb
P. Petrus Norbert Mittermüllner
Zisterzienser von Wilhering
Pfarrer von Vorderweißenbach i. R.
wurde am 16. Oktober 2015 in die ewige Heimat abberufen.
Das Begräbnis von P. Petrus ist am Samstag, 24. Oktober 2015,
um 10 Uhr in Vorderweißenbach.
Gebetet wird für den Verstorbenen am Donnerstag, 22. Oktober,
und am Freitag, 23. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr
in der Pfarrkirche Vorderweißenbach.
Der Herr schenke ihm das ewige Leben!
Und das ewige Licht leuchte ihm!
Parte für P. Petrus Mittermüllner
Fotos vom Begräbnis am 24. Oktober 2015
27.10.2015 cb
Neue Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering ab 1. September 2015
Mag. Christine Simbrunner
Frau Mag. Christine Simbrunner übernimmt mit 1. September 2015 die Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering.
Im 120. Jahr des Bestehens des Stiftsgymnasiums wird damit erstmals ein Nicht-Ordensmitglied mit diesem wichtigen Amt beauftragt.
Mag. Christine Simbrunner (Jg. 1964) hat die Lehrämter für Bewegung und Sport, Kommunikationstechnologie und Russisch studiert. 1991/92 hat sie die Unterrichtstätigkeit am Stiftsgymnasium Wilhering begonnen. Seit 2010 war sie an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (Beratungs-Zentrum für Lehrer/innen und Schulen) tätig.
Direktor Mag. P. Wolfgang Haudum beendet mit 31. August seine Amtszeit als Direktor des Stiftsgymnasiums Wilhering. Er hat die Schule 13 Jahre lang geprägt und war für seine umsichtige und wertschätzende Art der Leitung bekannt. Er wird nach einer kurzen Auszeit am 1. Jänner 2016 das Amt eines Pfarrers von Oberneukirchen, Zwettl an der Rodl, Waxenberg und Traberg antreten, wobei er von einigen Mitbrüdern unterstützt wird.
Mag. Christine Simbrunner stellt sich als neue Direktorin vor
(Geleitwort im Jahresbericht 2014/15 des Stiftsgymnasiums Wilhering)
Mit 1. September 2015 wurde ich mit der Leitung des Stiftsgymnasiums Wilhering betraut und ich darf die Nachfolge von HR Mag. P. Wolfgang Haudum übernehmen, der seit 2002 das Stiftsgymnasium Wilhering erfolgreich geleitet hat. Ich freue mich auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe und möchte mich und meinen beruflichen Werdegang kurz vorstellen.
Zuerst einmal zu mir ganz persönlich: Ich bin 51 Jahre alt und bin als Erstes – und das ist mir sehr wichtig – Familienmensch. Ich bin seit 28 Jahren mit meinem Mann Christian verheiratet und habe zwei studierende Söhne, Georg und Benedikt. Neben meiner Familie sind mir mein Freundeskreis und meine Hobbys Basketball, Joggen, Literatur, Reisen und Theater wertvoller Lebensinhalt und Kraftquelle.
Beruflich geprägt hat mich natürlich als Erstes der pädagogische Bereich: Ich habe Lehramt für Bewegung und Sport sowie Russisch studiert und war ab 1987 als AHS-Lehrerin tätig. Mehr als 20 Jahre habe ich hier am Stiftsgymnasium Wilhering unterrichtet, zuletzt Bewegung und Sport, Russisch und Kommunikationstechnologie. Darüber hinaus habe ich viele Jahre die Peergroup Konfliktlösung ausgebildet und betreut und war in der Personalvertretung, im Schulentwicklungsteam und in der Schulgemeinschaft mitgestaltend tätig.
Eine weiterer Schwerpunkt in meinem beruflichen Spektrum ist der Bereich Beratung und Coaching: Ich habe eine Mediationsausbildung und mehrere Coachingausbildungen. In dieser Eigenschaft bin ich seit 2010 am Beratungszentrum der pädagogischen Hochschule der Diözese Linz tätig. Dort bin ich Co-Leiterin und neben den Leitungsaufgaben beratend tätig. Ich kenne Schule daher nicht nur als Lehrerin und Mutter, sondern auch aus vielen Coachings und Mediationen sowie aus vielen Projekten der Team- und Schulentwicklung.
Auf Basis dieser Grundlagen und Erfahrungen möchte ich als Direktorin dazu beitragen, den erfolgreichen Kurs der Schule fortzusetzen und den Schulstandort Stiftsgymnasium Wilhering mit seiner reichen 120-jährigen Tradition gemeinsam mit dem Schulerhalter und dem LehrerInnenteam weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Wesentliche Säulen sollen hier weiterhin die „Vermittlung einer fundierten Allgemeinbildung“, das „Stärken individueller Talente“ und die „Förderung der Sozial- und Personalkompetenz der SchülerInnen“ sein, sowie ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander in unserer Schulgemeinschaft.
Pater Wolfgang und Abt Reinhold danke ich schon jetzt für die Unterstützung, die Vorgespräche und Weichenstellungen für eine gute Kooperation zwischen Direktion und Schulerhalter und für die gute Zusammenarbeit bei der Übergabe. Ich freue mich auf meine Rückkehr nach Wilhering und auf die Zusammenarbeit mit dem LehrerInnenteam, den Eltern und natürlich den SchülerInnen!
Mag. Christine Simbrunner
01.09.2015 cb
Mit Bernhard von Clairvaux die Menschlichkeit Jesu Christi entdecken
Jede Zeit hat ihr Bild von Jesus.
In der Romanik war es das Bild von Jesus,
dem unnahbaren Weltenherrscher, der über alle erhöht ist,
dem König auf dem Kreuzesthron.
Bernhard ist fasziniert vom Geheimnis der Menschwerdung Gottes:
Er kommt uns in seiner Menschlichkeit unendlich nah.
Er macht sich klein und verletzlich im Kind in der Krippe.
Er wird ein leidensfähiger Mensch,
ein mit-leidender, ein sym-pathischer Gott im wahrsten Sinn des Wortes.
Bernhard wird nicht müde,
von dieser Angreifbarkeit und Nähe Gottes in Jesus zu reden und zu schreiben.
Im Kreuzgang in Wilhering haben wir einen Zyklus von Bildern,
die die Lebensgeschichte des hl. Bernhard darstellen.
Ein Bild davon zeigt Bernhard, wie er den Namen Jesu verehrt.
Wenn Bernhard den Namen Jesu verehrt,
dann meint er damit den konkreten, menschgewordenen, ansprechbaren Gott.
Der Name ist immer etwas Konkretes
und bezeichnet eine einmalige, unverwechselbare Persönlichkeit.
So wie Gott in Jesus einen menschlichen Namen angenommen hat –
„Gott rettet“ ist die Bedeutung des Namens Jesu –
so sind auch unsere Namen Ausdruck unserer Einmaligkeit und einmaligen Persönlichkeit.
Den Namen Jesu verehren kann heißen,
den Namen Jesus im Gebet liebevoll auszusprechen.
Den Namen Jesus verehren heißt aber auch,
respektvoll mit den Namen der Menschen umzugehen.
Die Menschlichkeit Jesu verehren heißt auch,
seine eigene Menschlichkeit, Leiblichkeit und Begrenztheit, unter der wir oft leiden,
als Geschenk, als Gabe und Aufgabe anzunehmen.
Aus der Predigt von Abt Reinhold Dessl beim Bernhard-Fest am 20. August 2015
21.08.2015 cb
Mittwoch, 19. August 2015 – Vorabend zum Hochfest
18 Uhr: 1. Vesper im Gregorianischen Choral mit Feier der Einkleidung
Philipp Kraml aus Hartkirchen wurde als Frater David ins Noviziat aufgenommen.
Donnerstag, 20. August 2015
10 Uhr: Konventamt mit Feier der Professverlängerung
Lesungen und Gebete der Liturgie – Schott-Messbuch
Aus der Predigt von Abt Reinhold
Frater Magnus verlängerte seine zeitliche Profess auf ein weiteres Jahr.
Beim Hochamt konnten wir eine Schar Vorderweißenbacher begrüßen
sowie eine Gruppe von jugendlichen Ministranten aus der Erzdiözese Wien,
die für ihre Fußwallfahrt das Stift Wilhering gewählt hatten.
18 Uhr: 2. Vesper im Gregorianischen Choral
Hl. Bernhard von Clairvaux – Hochfest
Dieses Hochfest ist bei den Zisterziensern das höchste Ordensfest.
Im Stift Wilhering ist es traditionell der Tag der Einkleidungen und der Professfeiern.
21.08.2015 cb






