Stift Wilhering – Einkleidung von Frater David
Mittwoch, 19. August 2015, um 18 Uhr
Vorabend zum Hochfest des Heiligen Bernhard von Clairvaux
Vesper im Gregorianischen Choral mit Feier der Einkleidung
Sonntage und Hochfeste beginnen in der katholischen Kirche am Vorabend.
So wird auch eine Choralvesper am Vorabend des Bernhard-Hochfestes gefeiert.
Heuer konnten wir mit besonderer Freude im Rahmen der Vesper eine Einkleidung feiern.
Philipp Kraml wurde ins Noviziat aufgenommen.
Er stammt aus der Pfarre Hartkirchen und hat am Stiftsgymnasium Wilhering 2014 maturiert.
Nach altem Brauch bekommt der Novize einen Ordensnamen: Frater David.
Sein Namenspatron ist der Selige David, Zisterziensermönch in Himmerod (um 1110-1179).
Namenstag ist der 11. Dezember.
PS.: Bericht in der Linzer Kirchenzeitung 26.08.2014
Das Noviziat ist die einjährige Probezeit am Anfang des Klosterlebens.
Ein Zisterziensernovize trägt ein weißes Ordenskleid (Habit).
Mit der Profess (nach dem Noviziat) bekommt ein Zisterzienser
den typisch zisterziensischen schwarz-weißen Habit.
20.08.2015 cb
Priesterweihe
von P. Otto Rothammer, Zisterzienser von Wilhering,
durch Diözesanbischof Ludwig Schwarz
Primiz am 23. August – Fotogalerie (59 Fotos) – Foto Oettl
Priesterweihe am 16. August – Fotogalerie (259 Fotos) – Foto Oettl
Website Diözese Linz 17.08.2015
Linzer KirchenZeitung 18.08.2015
Am Sonntag, 16. August 2015, um 15 Uhr gab es im Stift Wilhering nach 27 Jahren wieder eine Priesterweihe.
Pater Otto Rothammer wurde von Diözesanbischof Ludwig Schwarz zum Priester geweiht.
Der Bischof betonte in seiner Predigt – ausgehend vom Gleichnis vom Weinstock und den Reben –
die Christusverbundenheit des Priesters.
Pater Otto stammt aus Bayern, geboren 1977 in Straubing, und war zuerst Zisterzienser in Heiligenkreuz,
bevor er 2011 ins Stift Wilhering übergetreten ist und in Linz sein Theologiestudium abgeschlossen hat.
Er hat sein Diakonatsjahr in Vorderweißenbach gemacht und wird im Herbst nach Ottensheim kommen.
Deshalb waren neben vielen Mitbrüdern und Ordensschwestern
auch zahlreiche Gläubige aus diesen Pfarren zur Priesterweihe gekommen,
außerdem viele Verwandte und Freunde aus Österreich und Bayern.
Die Wilheringer Stiftsmusik hat den Festgottesdienst mit der B-Dur-Messe von Schubert
und dem „Ave verum“ von Mozart musikalisch gestaltet.
P. Otto feierte seine Primizmesse in der Stiftskirche Wilhering
am Sonntag, 23. August, um 8.30 Uhr.
18 Uhr: Vesper mit Primizsegen.
Das Pfarrblatt Wilhering stellt P. Otto vor
Pater Otto Rothammer kommt aus Bayern. Er ist 1977 in Straubing geboren. Er hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war dann berufstätig, zuletzt im Management der Automobilindustrie. Er hat sich dann aber für das Ordensleben entschieden. Er war vier Jahre im Stift Heiligenkreuz und hat an der dortigen Hochschule Theologie studiert. 2011 hat er sich für den Übertritt in das Stift Wilhering entschieden. Er hat sein Theologiestudium an der Katholisch-theologischen Privatuniversität Linz abgeschlossen. Sein Pastoraljahr machte er in der Pfarre Vorderweißenbach. In der dortigen Pfarrkirche empfing er am 1. März 2014 durch Bischof Dr. Ludwig Schwarz die Diakonenweihe. Zugleich erwarb er die Befähigung für das Religionslehramt an Höheren Schulen. P. Otto ist vonseiten des Stiftes für das Spirituelle Zentrum Aufbruch zuständig. Nach seiner Priesterweihe erwarten ihn weitere seelsorgliche Aufgaben.
Aus dem Pfarrblatt Wilhering Juni/Juli 2015, S. 11
Sondernummer Pfarrblatt Wilhering
Siehe auch: Linzer Kirchenzeitung 23.6.2015
23.08.2015 cb
Die OÖNachrichten berichten am 14. Juli 2015 im Wirtschaftsteil
Stift Wilhering verpachtet an die efko-Bauern
160 Hektar Acker und zwei Hektar Glashausfläche werden künftig
von der Oö. Obst- und Gemüseverwertungsgenossenschaft bewirtschaftet.
Neues Volksblatt 14.07.2014
Kronenzeitung 14.07.2014
Ordensgemeinschaften Österreich 14.07.2014
PS.: OÖNachrichten am 27. Juni 2015 im Wirtschaftsteil
“Wir haben Theologie studiert, nicht Betriebswirtschaft”,
sagt der Abt des Zisterzienserstiftes Wilhering an der Donau, Reinhold Dessl.
Weil unter den Patres kein kundiger Landwirt mehr sei,
habe die Ordensgemeinschaft beschlossen,
Gärtnerei und Landwirtschaft zu verpachten.
14.07.2015 cb
Schulschluss am Stiftsgymnasium Wilhering
Freitag, 10. Juli 2015, um 8.00 Uhr
Wortgottesdienst zum Schulschluss in der Stiftskirche
Abt Reinhold Dessl leitete den Gottesdienst, der von Schülerinnen und Schülern
unter der Leitung von Franz Gratzer musikalisch gestaltet wurde.
Es war zugleich der Dank an Direktor P. Wolfgang Haudum
für 13 Jahre Amtszeit.
Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,
der in seiner Ansprache den Dank des Landes Oberösterreich an P. Wolfgang überbrachte.
Weitere Ehrengäste waren Bürgermeister Mario Mühlböck und Vizebürgermeisterin Renate Kapl
sowie die Landesschulinspektoren Mag. Helmut Schwabegger
und Dr. Christian Kitzberger, der den Dank des Landesschulrates überbrachte.
Die Klassenjahrgänge und das Lehrerkollegium überreichten an P. Wolfgang
acht verschiedene nützliche und originelle Kopfbedeckungen.
Danach erhielten die Schüler in den Klassen ihre Zeugnisse und den Jahresbericht.
Die Klassenbesten bekamen Buchgutscheine.
Schöne und erholsame Ferien
allen Schülerinnen und Schülern sowie allen Professorinnen und Professoren!
Aus dem Geleitwort des Abtes Reinhold Dessl im Jahresbericht
Der heurige Schulschluss im 120. Jahr des Bestehens unseres Stiftsgymnasiums markiert einen besonderen Einschnitt. Direktor Hofrat Mag. P. Wolfgang Karl Haudum beendet nach 13 Jahren erfolgreicher Arbeit seine Tätigkeit als Schulleiter. Ab 1. September 2015 wird Frau Mag. Christine Simbrunner die Leitung unserer Schule übernehmen. Als Zisterzienser von Wilhering stehen wir zu unserer Schule und unserem Bildungsauftrag. Erstmals in der Geschichte vertrauen wir die Leitung der Schule einem Nichtordensmitglied an und sind überzeugt, dass der gute Weg unseres Gymnasiums weitergehen wird.
Als Abt des Stiftes und Vertreter des Schulerhalters ist es mir ein großes Anliegen, Direktor P. Wolfgang für seine Arbeit zu danken. Er hat die Schule geprägt und mit viel Umsicht und Professionalität die Schule geleitet. Seine wertschätzende Art in der Leitung und im Umgang mit SchülerInnen, ProfessorInnen und Eltern war bekannt. Aus vielen Rückmeldungen von Eltern weiß ich, dass sie ihre Kinder gerne in eine Schule geben, wo nicht nur Leistung verlangt wird, sondern auch ein menschliches Klima vorherrscht. Ein „Markenzeichen“ von P. Wolfgang war, dass er trotz der hohen Schülerzahlen einen Großteil der Schülerinnen und Schüler bei ihrem Namen kannte. Das christliche Weltbild und die Grundwerte des Glaubens waren für ihn immer Basis einer ganzheitlichen Bildung im Sinne unseres Grundauftrags als Katholische Privatschule. Große Bauprojekte wie der Bau des neuen Turnsaales, die Renovierung des alten Turnsaales und die Adaptierung und Erneuerung der Schulklassen hat P. Wolfgang ambitioniert begleitet. Er hat seinen Dienst immer auch als Seelsorge verstanden. Nicht zufällig ist P. Wolfgang ein begehrter Trauungs- und Taufpriester für Leute aus dem schulischen Umfeld.
Ich danke P. Wolfgang noch einmal für seine Verdienste um das Stiftsgymnasium Wilhering und wünsche ihm alles Gute und Gottes Segen für seinen neuen „Lebensabschnitt“, wo er sich seinen Traum erfüllt, ganz seelsorglich tätig sein zu können. Ab Jänner 2016 wird P. Wolfgang Pfarrer von Oberneukirchen, Zwettl, Waxenberg und Traberg, wobei er von Mitbrüdern unterstützt wird.
Sehr herzlich begrüße ich unsere neue Frau Direktor Mag. Christine Simbrunner und danke ihr, dass sie die Leitung unserer Schule übernimmt. Mit hoher pädagogischer Kompetenz und reicher Erfahrung ausgestattet wird sie an der weiteren erfolgreichen Zukunft unserer Schule und an einem konstruktiven Miteinander der Schulpartner arbeiten.
Abt Reinhold Dessl
13.07.2015 cb
Am 1. und 2. Juli 2015 war im Stift Wilhering eine ordentliche Visitation
durch den Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation
Abt Wolfgang Wiedermann vom Stift Zwettl.
Eine solche Visitation findet alle drei Jahre statt.
„Aufgabe des Visitators ist die Überprüfung des Zustandes des Klosters
in spiritueller und materieller Hinsicht“
(Konstitutionen der Österr. Zisterzienserkongregation, Art. 171).
06.07.2015 cb










